RAOK – Ohne Grund Gutes tun

Kennst Du das Gefühl, wenn dir dank einer unerwarteten Nettigkeit das Herz aufgeht? Wenn dir zum Beispiel ein Unbekannter die Tür aufhält? Oder dich jemand im Zug fragt, ob du nicht auch ein Bonbon möchtest? Eigentlich eine blöde Frage, denn wer bemerkt eine solche Aufmerksamkeit in unserem schnellen Alltag nicht? 😉
Die Frage, die vielleicht viel wichtiger wäre ist, wie oft schenkst du deinen Mitmenschen diese Gefühle?
Und schenken trifft es meiner Meinung nach ziemlich gut, denn Random Acts of Kindness (RAOK), wie sie oben mit Beispielen angedeutet wurden, verlangen nichts zurück und sind häufig an fremde Personen gerichtet.

Was Du davon hast? Nichts – außer, das unglaublich tolle Gefühl jemand Anderen eine Freude gemacht zu haben, was ganz nebenbei dein Wohlbefinden steigert ;).
Ich durfte ein solches Freudenerlebnis bereits machen! So war ich vor einigen Wochen in meinem Lieblingspark spazieren und habe plötzlich ein mit Sand gefülltes Glas entdeckt, in dem ein paar Lollis steckten. Ein kleines Schild mit der Aufschrift „Take One“ befand sich ebenfalls im Glas. Auch wenn ich in diesem Moment keine Lust auf einen Lolli hatte, so habe ich mich dennoch total gefreut und bin ganz beseelt wieder nach Hause gegangen. Es sind halt wirklich die Kleinen Dinge, die uns glücklich machen ;). Vielleicht hast du ja auch Lust einem anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, oder für pure Dankbarkeit zu sorgen?

Hier sind auf jeden Fall ein paar Ideen, um fremden Menschen eine Freude zu bereiten:

  • Fülle einen Lottoschein aus und klemme ihn an ein (besonders klapprigen, altes) Auto
  • Wirf eine Tafel Schokolade in den Briefkasten deiner Nachbarn
  • Lass ein interessantes Buch im Bus liegen (https://www.bookcrossing.com/?)
  • Verteile Abreiszettel a la “Nimm dir was Du brauchst”, wo sich Andere zum Beispiel ein Lächeln, einen netten Spruch oder einen Impuls für den Tag “abreißen” können.
  • Bezahle im Café bereits einen zweiten Kaffee und spende Ihn zusagen an jemanden der nach dir einen Kaffee trinken möchte
  • Schreib einer Person mit deinem Namen eine Postkarte (wie du diese Person findest? – im Internet natürlich ;))
  • Mache deinem Postboten eine Freude und platziere eine kleine Aufmerksamkeit in der Nähe des Briefkastens
  • Betätige dich einen Tag ehrenamtlich (in Hamburg zum Beispiel über tatkraeftig.org,
    oder für ganz Deutschland einmal hier entlang: ehrenamt.de)
  • Falls du Coach, Trainer oder etwas machst wo du anderen hilfst oder eine Dienstleistung erbringst, mache es doch mal umsonst für jemanden der nicht viel Geld hat
  • Ganz klassisch: Gehe Blut spenden! Oder registriere dich bei der DKMS, zum Stammzellenspender

Falls du lieber in deinem eigenen Umfeld beginnen möchtest, findest du im Folgenden ein paar Anregungen:

  • Rufe heute jemanden an, mit dem du sehr lange nicht mehr gesprochen hast
  • Sorge dafür, dass jeder in einer Gruppe ins Gespräch mit einbezogen wird
  • Mache deinem Kollegen doch mal ein Kompliment
  • Schenke jemanden etwas, dass du nicht mehr benutzt
  • Bedanke dich bei deinen Eltern
  • Zaubere für deinen Partner/In ein Essen, Frühstück am Bett etc.

Wie du siehst sind den Freundlichkeiten ohne Grund keine Grenzen gesetzt. Du kannst also selbst kreativ werden, Gutes tun und die Welt als sogenannter „Raktivist“ ein bisschen besser machen!

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