Positiver Umgang mit dem Weltschmerz

Klimakrise. Nachhaltigkeit. Naturschutz. Fridays for future. Plastikflut. Trump. Egal ob in Zeitungen, den sozialen Netzwerken oder beim allwöchentlichen Spieleabend mit unseren Freunden, überall begegnen uns zur Zeit diese Themen. Sätze, wie: „Wir haben keine Zeit mehr.“ und wir „Müssen endlich handeln“ – rütteln hoffentlich nicht nur die Gesellschaft wach, sondern können auch zu Angst und Ohnmachtsgefühlen führen. Was kann ich als einzelne Person denn schon tun? Kann ich mit ruhigem Gewissen noch ins Flugzeug steigen? Ist es in Ordnung wirklich diese Jeans bei H&M zukaufen? Ist es überhaupt noch angebracht Kinder in diese Welt zu setzen?

Was hat das alles mit der positiven Psychologie zutun?
Die positive Psychologie, ist die Wissenschaft eines gelingenden Lebens. Das bedeutet Sie entwickelt Maßnahmen und führt Studien durch, die damit zusammenhängen, wie wir als Einzelpersonen aber auch als Gesellschaft glücklicher werden können. Es geht dabei nicht darum, negative Aspekte des Lebens auszublenden, sondern vielmehr um den Umgang. Die oben genannten Sätze („Wir haben keine Zeit mehr.“), sind für uns wie Reize, die wir aufnehmen und auf die wir mit negativen Gedanken reagieren. Diese können dann dazu führen, dass wir nur erschwert Entscheidungen treffen, garnicht mehr handeln oder unsere Gedanken aktiv unterdrücken, indem wir uns ablenken oder sogar Alkohol und Drogen konsumieren.
Wichtig zu wissen ist jedoch, dass Du selbst entscheiden kannst wie Du mit deinen Gedanken umgehen willst.
Klar, die Reize kannst Du nur bedingt ausschalten (siehe unten) aber du kannst lernen wie du darauf reagierst.

Was bedeutet das nun konkret?
Ganz einfach: Da Du deine Gedanken selbst produzierst, kannst Du auch selbst lernen mit ihnen umzugehen und sie zu stoppen.
Auf der Website von PeaceLife habe ich diesbezüglich vier Schritte gefunden:

  1. Freiraum schaffen
    Erkennst du negative Gedanken, dann schließe zunächst deine Augen und atme 3x tief durch.
  2. Beobachtung
    Schau dir deinen Gedanken ganz genau an. Woher kommt er, was will er dir sagen?
  3. Neutralisierung
    Mach dir bewusst, dass dein Gedanke, nur ein Gedanken ist. Du bist nicht dieser Gedanken, sondern du bewertest ihn nur.
  4. Lasse los!
    Im dritten Schritt hast du deinen Gedanken neutralisiert – der Gedanke hat also keinen Einfluss auf dein Leben!
    Entscheide dich aktiv dafür, deinen Gedanken nicht die Macht zu geben dich zu stressen!

Eins noch
Es ist nicht mein Ziel, dass Du aufhörst dich mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen oder selbst losgehst und Dinge in deinem Leben änderst. Im Gegenteil, ich möchte dir vielmehr mit diesen vier genannten Schritten ein Tool mit auf dem Weg geben, um noch tatkräftiger und mit voller Energie loszugehen. Dein Leben sollte nicht durch deine Gedanken bestimmt werden, sondern vielmehr durch aktive Entscheidung deinerseits.

Ein Tipp zum Schluss
Auch wenn es nicht darum geht negative Gedanken zu vermeiden (denn sie gehören im Leben dazu), kannst Du dennoch versuchen sie nicht aktiv an Dich heranzulassen. So wie es deine Entscheidung ist mit den Gedanken umzugehen, so ist es auch deine Entscheidung ob und welche Nachrichten du dir anschaust, hörst etc. Negative Schlagzeilen bringen mehr Geld aber dennoch gibt es viele tolle Projekt und positive Nachrichten, die uns nicht verzweifeln lassen und sogar Hoffnung bringen. Kennst Du beispielsweise die App “GoodNews“? Dort werden jeden Tag positive Nachrichten aus aller Welt zusammengetragen.

Fazit
Die Welt ist schnelllebig und voller negativer Aspekte. Wir können uns davon lähmen lassen oder losgehen und lernen mit Ihnen umzugehen.
Letzten Endes ist es eine aktive Entscheidung – also wofür entscheidest Du dich?

 

Kollewe, S. (2019, August 6). Diese 4 Schritte lösen negative Gedanken in Luft auf.
Abgerufen 28. September 2019, von https://www.peacelife.de/negative-gedanken/

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